Linux Distributionen

SUSE Linux, Red Hat, Debian, Ubuntu, Knoppix uvm.

Bei Linux Distributionen handelt es sich um Programmsammlungen, die für gewöhnlich ein als Betriebssystem geeignetes Gesamtsystem darstellen. Bei den einzelnen Komponenten handelt es sich meist überwiegend oder gar ausschließlich um Open Source Software, die zumindest ein Linux Kernel-Grundsystem beinhalten. Die Zusammenstellung der Software zu solchen Softwarepaketen erfolgt durch den Linux-Distributor, der der Linux-Distribution auch einen Namen gibt. Vielfach sind Linux-Distributionen für die Installation, Konfiguration und Administration von Betriebssystem und Software mit distributionseigenen Konfigurationsprogrammen ausgestattet. Bekannte Distributionen sind Red Hat, SUSE Linux oder auch die Live Distribution Knoppix.

Überblick der Linux-Distributionen

Linux-Distributionen werden für unterschiedliche Anwendungsfälle und Einsatzgebiete angeboten. So gibt es Distributionen für Office PCs, Workstations, Webserver, Parallel- und Großrechner sowie auch für File-, Web- und Zugangsverwaltungsserver. Angebotene Live-Distributionen ermöglichen zudem auch den Start einer Linux-Distribution von einem Datenträger wie einer CD oder einem USB-Stick aus. Hierbei ist keine Installation notwendig und ein solches System kann im Allgemeinen auch ohne eine Festplatte betrieben werden. Daher nutzen einige Anwender solche Live-Distribution auch für Datenrettungsversuche. Diese müssen allerdings nicht ungefährlich sein. Auch bei der Verwendung einer Live-Distribution können durch unsachgemäße Datenrettungsversuche Datenschäden oder Datenverluste entstehen.

Wie hoch ist das Risiko eines Datenverlustes bei Linux?

Das allgemeine Risiko von Datenverlusten ist bei Linux-Distributionen unterschiedlich. Dies hängt dabei oftmals weniger von der verwendeten Linux-Distribution als vielmehr von der Datenträgerkonfiguration und dem verwendeten Dateisystem ab. Unter Linux gibt es zum Beispiel so genannte Journaling Dateisysteme und Filesysteme ohne Journal. Neue Distributionen nutzen oft ein Journaling Dateisysteme, da dies für gewöhnlich eine höhere Datensicherheit verspricht. Für die Datensicherheit unter Linux-Systemen kann auch die Festplattenkonfiguration von Bedeutung sein. Hard- oder Software-Raids können dabei – je nach individueller Konfiguration – die Datensicherheit erhöhen oder verringern. Besonders komplexe Probleme in Hinsicht auf die Datensicherheit können zum Beispiel durch Stripping Raids ohne Mirroring entstehen. Doch auch bei anderen Konfigurationen macht es oftmals Sinn, in Hinsicht auf die Datensicherheit bei Hardwaredefekten oder Datenverlusten bzw. Datenschäden einen professionellen Datenretter zu konsultieren. Hier können Sie auch unsere kostenlose und professionelle Analyse Ihrer Festplatte oder eines anderen Datenträgers (Analyse-Kosten bitte vorher anfragen) nutzen.

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