Kann ein Bluescreen zu Datenverlust führen?

Der böse blaue Bildschirm unter Windows, wer kennt ihn nicht? Zwar ist die Frequenz der auftretenden Bluescreens seit der Einführung von Windows XP und insbesondere Windows Vista und Windows 7 stark zurückgegangen, ab und zu tauchen sie aber dennoch auf, besonders bei exotischen Hardwarekombinationen oder hoffnungslos veralteter Software, die mehr Probleme verursacht, als sie behebt. Aber kann solch ein Bluescreen auch zu einem Datenverlust führen?

Wo sind meine Daten?

Eines vorweg: Die allermeisten Bluescreens weisen auf Hardwarefehler hin. Übertakteter Arbeitsspeicher, fehlerhafte Grafikkartentreiber oder eine zu hohe CPU-Taktfrequenz produzieren wesentlich öfter Fehler, als mangelhafte Software. Diese stürzt meist einfach ab – und reißt seit Windows Vista damit nicht mehr das ganze System in den Abgrund.
Ein Bluescreen kann natürlich dennoch zu Datenverlust führen. Arbeiten Sie beispielsweise gerade an einem Textdokument oder an einem Bild, und es kommt zu einem der gefürchteten blauen Bildschirme, können Sie ihre Arbeit – solange Sie sie nicht in der Zwischenzeit gespeichert haben – höchstwahrscheinlich nicht mehr retten. Ihr gesamter Fortschritt wird im Arbeitsspeicher zwischengelagert, und dieser wird bei einem Reboot des Systems, welcher in den allermeisten Fällen auf einen Bluescreen folgt, vollständig entleert. Eine regelmäßige automatische Speicherung kann dort zumindest ein wenig Abhilfe schaffen.

Der Rest meiner Daten ist sicher?

In den allermeisten Fällen, ja. Das Ammenmärchen, welches besagt, dass ein Bluescreen tausende Daten vernichtet und wahllos Ordner und Dateien löscht, gehört in dasselbe Reich der Fantasie, wie die Legende, dass ein einfaches Ausschalten des Computers ebenfalls zu einem Datenverlust führt. Solange Sie Ihre Arbeit speichern, kann auch Ihren Daten nichts passieren.
Ausnahmen bestätigen aber natürlich die Regel. Produziert beispielsweise Ihre defekte Festplatte die Bluescreens, kann selbstverständlich auch ein Datenverlust auf eben dieser Festplatte eintreten. Auch Bluescreens, die durch Virenbefall ausgelöst werden, sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, schließlich sind die bösen kleinen Programme oft dafür verantwortlich, dass Daten auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Jedoch können in diesen Fällen einer defekten Festplatte oder eines Virus auf dem Computer die Daten höchstwahrscheinlich wiederhergestellt werden. Es kommt dabei, wie gesagt, auf die Art des Bluescreens an – in Panik geraten sollten Sie jedoch auf keinen Fall, denn es gibt wesentlich schlimmere Dinge als einen Bluescreen.

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