PST-Dateien »
Was sind PST-Dateien ?
Unter PST-Dateien werden solche Dateien verstanden, welche durch die Microsoft Software Outlook gespeichert werden. Die Dateiendung heißt pst, die Datei kann zwischen 20 und 100 Megabyte groß werden. Hierdrin sind alle wichtigen Aufgaben gespeichert, dazu gehören unter anderem Kontakte, Aufgaben, Termine, Journaleinträge und Notizen. Außerdem sind dort auch alle angelegten Ordner und Elemente enthalten. Nicht gespeichert werden Signaturen, Adressen des Persönlichen Adressbuches sowie die Outlook Leiste. Die Archivierung der Daten in die PST-Dateien läuft automatisch ab, der Computernutzer speichert also seine Daten unfreiwillig ab. Dies kann diesem jedoch nicht nur zum Nachteil gereichen, sondern ebenfalls auch zum Vorteil.
Arbeitsspeicher »
Mit Arbeitsspeicher (oder auch Hauptspeicher) meint man die Kapazität des Speichers eines Personal Computers (PC), in welchem Datenobjekte bzw. Programme gespeichert werden können. Arbeitsspeicher unterscheiden sich von Festplatten dahingehend, dass Datenobjekte bei einem Stromausfall auf dem Arbeitsspeicher nicht erhalten bleiben können. Dafür kann man auf die Dateien, welche auf dem Arbeitsspeicher gespeichert sind, sehr viel schneller zugreifen. Daher wird „Arbeitsspeicher“ auch als Synonym für „Kurzzeitspeicher“ verwendet.
ZIP-Diskette »
Die ZIP-Disketten sind keine handelsüblichen normalen Disketten. Sie weisen Speicherkapazitäten von bis zu 750 MB auf. Der Aufbau der Datenträger entspricht dem von normalen Disketten. Der große Vorteil an den ZIP-Datenträgern im Vergleich zu normalen Disketten ist aber die hohe Speicherkapazität und der günstige Preis der Medien. Durch den problemlosen Anschluss an verschiedene Rechnersysteme eignen sich die externen Geräte zum Transport mittlerer Datenmengen. Sehr zu empfehlen sind externe USB-ZIP-Drives. Sie sind schnell, kostengünstig und praktisch an jedem Rechner verwendbar.
SD-Karte / Memory Card »
Unter einer SD-Karte wird ein Speichermedium verstanden, welches nach dem Prinzip der Flash-Speicherung funktioniert. Entwickelt wurde die Memory Card von SanDisk, welches die Karte auf der Grundlage der früheren MMC-Versionen entwickelte und der Öffentlichkeit erstmalig im Jahr 2001 vorstellte. Durch einen integrierten Code können die Dateien auch nach einem Diebstahl nicht von Unbefugten abgespielt werden. Unterschieden wird zwischen den beiden Bauformen miniSD und microSD, die maximale Speicherkapazität kann bei beiden Versionen bis zu 16 GB betragen. Der Unterschied zwischen den beiden Kartentypen liegt vor allem in deren Größe, in Mobiltelefonen werden überwiegend die microSD-Karten verwendet. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 3,6 Mb/s. Die Karten sind enorm flach und klein, daher werden diese oftmals in Digitalkameras, Handys und Computern als zusätzlicher Speicherplatz eingebaut. Falls der Speicher einer Karte gefüllt ist, kann diese einfach ausgewechselt werden. Die entsprechenden Geräte verfügen mittlerweile alle von Werk aus über einen entsprechenden Speicherslot für eine SD-Karte. Diese müssen lediglich in die Öffnung hineingeschoben werden, im Anschluss werden diese durch die äußere Verkleidung fest in das Gerät verankert.
Virtueller Arbeitsspeicher / Auslagerungsdatei »
Die Auslagerungsdatei, beziehungsweise der virtuelle Arbeitsspeicher, gilt zurecht als das Lebenselixier für Windows. Der virtuelle Arbeitsspeicher springt, sobald sich der Arbeitsspeicher dem Ende neigt, als nützlicher Helfer ein, der durchaus sogar Daten, die gerade bearbeitet werden, in diesem Moment noch retten kann. Diese Form der Datenrettung könnte erforderlich werden, wenn zur gleichen Zeit viele Spiele oder auch komplexe Anwendungen geöffnet sind. Den virtuellen Arbeitsspeicher sollten Sie aufgrund seiner Wichtigkeit für Ihre sicheren Daten auf Ihre persönlichen Bedürfnisse einstellen. Ansonsten verschenken Sie oftmals einen Teil des Leistungspotentials Ihres Computers. Weiterlesen »
USB »
Die Kürzung „USB“ stammt aus dem Bereich der Fachinformatik und beschreibt eine Schnittstelle am Computer oder Notebook, an die externe Speichermedien angeschlossen werden können. „USB“ steht für universal serial bus, ein aus der USA stammender Begriff. Geräte, die einen USB-Anschluss besitzen, werden vom Betriebssystem automatisch erkannt und es kann über die Verbindung auf sie zugegriffen werden. USB-Speichergeräte, wie der USB-Stick oder die externe Festplatte, werden sehr häufig als Backup-Medium verwendet um im Notfall leicht eine Datenrettung durchführen zu können. Auf externen Medien gespeicherte Daten können gesondert gelagert werden. Auf ein USB-Speichergerät kann man Daten mit hoher Übertragungsrate kopieren und jederzeit auf diese zurückgreifen. Auf diese Weise ist es einfach die Daten zu retten und wiederherzustellen, falls die Kopie vom Computer gelöscht werden sollte. Da eine ordentliche Datensicherung besonders für Computerbenutzer sehr wichtig ist, greifen immer mehr User auf USB-Speichergeräte zurück. Aufgrund von Hardware- oder Softwarefehlern gelöschte Daten auf USB-Massenspeichergeräten können in den meisten Fällen ebenfalls gerettet werden.
Partition »
Einen Datenträger in Partitionen zu unterteilen, ist eine vorbeugende Maßnahme zur Datenrettung.
Als Partition bezeichnet man einen Speicherplatz auf einem Datenträger, wie z.B. einer Festplatte, der zusammenhängend und unabhängig von anderen Dateisystemen ist.
Trojaner »
Als Trojanisches Pferd – kurz: Trojaner – wird in der Regel ein Computerprogramm bezeichnet, das als nützliches Programm getarnt ist. Anders als „normale“ Computerprogramme führt ein Trojaner im Hintergrund bestimmte Aktionen aus und greift auf sensible Daten zu, ohne das der Benutzer etwas davon mitbekommt. Trojaner gelangen sowohl über ein Netzwerk oder einen Datenträger (CD, DVD, Diskette oder ähnliche), als auch übers Internet auf den Rechner. Meistgenutzer Verbreitungsweg sind die zahlreichen Downloadportale und Tauschbörsen im Internet. Installiert und startet der Nutzer ein betroffenes Programm wird der Trojaner aktiv und führt eine Aktion aus. Dazu gehört zum Beispiel das Ausspähen sensibler Daten, die Installation illegaler Dialer-Programme oder auch die Überwachung des Datenverkehrs und aller Benutzeraktivitäten. Wer seine Daten retten und vor unbefugten Zugriff schützen möchte sollte im Vorfeld mit einem Antivirenprogramm und einer Firewall vorsorgen. Ist der Trojaner erst einmal auf dem Rechner aktiv ist eine Datenrettung später nur noch schwer, in manchen Fällen sogar gar nicht mehr möglich.
Master/Slave Festplatte »
Es kann immer mal passieren, dass sich eine Festplatte während des Gebrauchs verabschiedet. Doch sofern die Festplatte keinen schweren Defekt aufweist, kann man immer noch probieren ob man die Daten retten kann. Dies lässt sich in der Regel relativ einfach erledigen, sofern man noch eine zweite Festplatte zur Hand hat. Auf dieser Festplatte sollte möglichst eine funktionierende Version eines Betriebssystem installiert sein. Nachdem man das Gehäuse des PCs geöffnet hat, widmet man sich dem Anschließen der zweiten Festplatte, mit der man später die Daten retten will. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass die Belegung Master/Slave korrekt vorgenommen wird. Die Einstellung „Master“ bezeichnet dabei die Festplatte, die zuerst geladen wird und auf der sich somit das Betriebssystem befinden sollte. „Slave“ dagegen ist die zweite Festplatte.
IDE-Schnittstelle »
IDE Schnittstellen sind heute in fast allen Computern Standard. Es handelt sich hierbei um eine Controller Elektronik, die fester Bestandteil des Festplatten Laufwerkes ist. Diese IDE Schnittstelle ist auf dem Mainboard enthalten. Die IDE Schnittstelle kommuniziert dabei über einen normalen Kabelanschluss und ein Übertragungsprotokoll mit der Festplatte.

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